Sprache: English Deutsch

Ü-30-Party: Wissen, wo man hingehört

Sabrina lief zur Bahn und fuhr zu Toms Wohnung. Sie wohnten immer noch getrennt, aber sie hatte einen Schlüssel. Ihr ging der Arbeitstag nicht mehr aus dem Kopf.

Sie selber fand sich überhaupt nicht hübsch oder attraktiv, schon gar nicht sexy. Das lag vielleicht auch daran, dass ihre Erfahrungen mit dem einen oder anderen Kerl sie nicht gerade ermutigt hatten.

Einmal hatte sie für einen Mann geschwärmt, mit dem sie versuchte, zu flirten.

Der ließ sie abblitzen mit der Bemerkung, dass ihr Hintern zu breit sei.

Eine Beziehung ging auseinander, weil ihr Freund sie betrogen hatte.

Mit einem blonden Busenwunder.

Ob diesem „Wunder“ chirurgisch auf die Sprünge geholfen wurde, war nicht so ganz klar. Zumindest zu diesem Zeitpunkt nicht. Erst als ihr Ex sich ein halbes Jahr später bei ihr ausheulen wollte, kam das heraus. Aber sie schrie ihn nur an und warf ihn aus ihrer Wohnung raus. Das war fünf Jahre her. Seitdem hatte sie keine Beziehung, bis sie Tom kennen lernte.

Tom hatte es erst nicht leicht mit ihr. Sie konnte nicht glauben, dass da jemand ist, der sie so nimmt, wie sie ist und der sie auch noch begehrt.

Als ihre Beziehung von der Kumpelhaftigkeit zu mehr überging, bekam sie es mit der Angst zu tun.

Tom ließ sie aber erst einmal Kumpel bleiben. Und er fand, dass sie ein toller Kumpel ist. Doch irgendwann gestand er sich und ihr ein, dass er sich verliebt hatte. Und das auf eine so rührende und aufrichtige Art, dass sie darauf einging. Und sie fühlte sich gut dabei.

Denn Kumpels blieben sie nach wie vor. Irgendwie.

Beim Sex war sie noch sehr vorsichtig. Keine Experimente! Sie liebte es, wie zärtlich und behutsam Tom mit ihr umging. Aber wenn es zum Sex kam, war er es, der sie verführte. Sie traute ihrer Wirkung auf ihn noch nicht und machte nie den ersten Schritt.

Doch heute war ihr irgendwie anders zumute, aufgestachelt durch die Wirkung, die sie auf ihren Kollegen hatte. Oder glaubte, zu haben. Aber das spielte keine Rolle.

Sie öffnete Toms Wohnungstür und hörte das Rauschen der Dusche. Seine Laufschuhe im Flur verrieten, dass er gerade vom Joggen kam. Schnell griff sie unter die Bluse, zog ihren BH aus und versteckte ihn in der Handtasche. Gerade früh genug, denn er kam gerade aus dem Bad.

Er war so überrascht, sie zu sehen, dass er schnell sein Handtuch wieder umbinden wollte, doch als er Sabrina sah, wusste er dass das Unsinn war.

Sie lachte.

„Da ist nichts, was ich nicht schon gesehen hätte“.

Jetzt war er erst recht verwirrt. So einen lockeren Spruch, wenn es um Sex oder Nacktsein ging, hatte sie noch nie auf den Lippen, und er begann sich zu fragen, ob das wirklich die Frau ist, in die er seit über einem Jahr verknallt war. Aber es gefiel ihm.

Sie ging auf ihn zu und nahm ihn in den Arm. Ganz trocken war er noch nicht, doch es macht ihr nichts aus.

Im Gegenteil.

Nun war ihre Bluse feucht, und ihre Brüste zeichneten sich darunter ab.

Das war genau das, was sie wollte.

Denn jetzt begriff auch er, dass sie keinen BH mehr anhatte.

Das war aber auch das Einzige, was er jetzt noch begriff.

Sie nahm ihren ganzen Mut zusammen und versuchte, locker und verführerisch zu wirken.

Trotzdem hatte sie ein leichtes Zittern in der Stimme.

„Ich habe früher Feierabend gemacht, denn ich wollte Dich sehen.

Und dass ich dich jetzt SO antreffe, finde ich schön.

Habe ich dir jemals gesagt, dass ich froh bin, dich getroffen zu haben?

Und das wir zusammen sind?

Und ich möchte jetzt spüren, dass ich froh darüber bin!“

„Sabrina.., Wie meinst du das???“

Dass er so verwirrt war, machte ihr Mut.

„Ich möchte dass du mich fickst!!! Hier und jetzt!!!“

Das Wort hatte sie noch nie in den Mund genommen.

Jedenfalls in seiner Gegenwart.

Das Wort nicht und den Teil des Körpers nicht, mit dem ein Mann das normalerweise macht.

Sie zog die nasse Bluse aus, umarmte ihn, nahm in bei der Hand und ging ins Schlafzimmer.

Sie versuchte, die Hüften zu schwingen, was ihr sogar sehr gut gelang, obwohl sie es nie geübt hatte. Das verfehlte seine Wirkung nicht bei ihm.

Vor dem Bett zog sie ihre Hose nach unten, beugte sich nach vorne und streckte ihm ihren Po entgegen. Genau den Po, den ihr Ex zu breit fand, der ihn aber jetzt um den Verstand brachte.

Sie streifte das Hosenbein über den rechten Fuß ab und stellte den Fuß auf die Bettkante.

Er stellte sich hinter sie, steckte sein steif gewordenes Glied zwischen ihre Pobacken, beugte sich über sie und streichelte ihre Brüste.

Langsam ließ er die rechte Hand über ihren Bauchnabel nach unten gleiten. Als er merkte, dass sie schon feucht war, drang er in sie ein.

Sie atmete einmal tief ein und aus.

Dann blieb er in ihr, ohne sich zu bewegen, weil er ahnte, dass er sich nicht lange zurückhalten konnte. Die Überraschung, die sie ihm bereitet hatte, war anscheinend gelungen. Stattdessen begann sie, sich zu bewegen und dabei zu stöhnen, was ihn noch geiler machte. Denn sonst war sie immer sehr leise beim Sex.

Er machte jetzt auch noch den Fehler, ihre Flanke zu betrachten, und sah ihren linken Busen hin- und her wippen.

Das war zu viel.

Er kam in mehreren heftigen Stößen.

Sie fragte sich zuerst, was aus ihrer beginnenden Geilheit werden sollte, beschloss aber dann, stolz auf ihre neu entdeckten Verführungskünste zu sein.

Er blieb in ihr, so gut es ging, und steckte zwei Finger in ihre Scheide. Damit bewegte er die weichgewordenen Reste seiner Erregung darin hin und her.

Ihre Scheide schmatzte dabei von ihrer Feuchtigkeit und dem, was er in ihr hinterlassen hatte.

Seine festen und entschlossenen Finger, das weiche Etwas, das von seiner Erektion übrig war, und der Austausch ihrer Flüssigkeiten jagten ihr einen Schauer über den Rücken.

Dann begann er auch noch, mit dem Daumen ihre Klitoris zu reiben.

Und dort, wo er die Gelegenheit hatte, küsste er sie auf den Rücken.

Das wohlige Gefühl breitete sich allmählich in ihrem ganzen Körper aus.

Mit der anderen Hand streichelte er ihre Brüste. Er schaffte es aber nicht, beide gleichzeitig zu berühren. Ihre Brüste waren zu klein und zu fest, um aneinander zu kommen, auch wenn sie sich nach vorne beugte.

Deshalb packte er bei der linken Brust etwas fester zu. Aus Versehen tat er dasselbe mit den beiden Fingern, die seinen Penis an ihrem G-Punkt rieben.

Sie stieß einen Schrei aus, den sie sofort unterdrückte, fast erschrocken über ihre Wildheit, die sie sich vorher nie gestattet hatte.

Er erschrak ebenfalls.

Er dachte, es sei ein Schmerzensschrei gewesen.

Doch dann sagte sie leise zu ihm:

„Mach weiter! Ich will nochmal!“

Sie brauchte fünf Atemzüge für diese beiden Sätze.

Und weitere fünf, bis sie bekam, was sie wollte.

Seitwärts ließen sie sich auf das Bett fallen, er immer noch hinter ihr.

Seine beiden Finger mit seiner und ihrer Feuchtigkeit streichelten ihren Bauchnabel, bis sich ihr Atem beruhigt hatte.


author: reynaert category: Sie und Er
Ü-30-Party: Wissen, wo man hingehört
4 out of 5 based on 3 user ratings.

Story bewerten

reynaert würde sich über eine faire Beurteilung der Story freuen. Je besser Dir die Story gefallen hat desto mehr Punkte solltest Du vergeben.

Punkte vergeben.

 
Hinweis: andere Benutzer können sehen, wieviele Punkte Du vergeben hast.

KOMMENTARE

Bitte keine derbe Sprache oder Beleidigungen, wer sich nicht benehmen kann wird in harten Fällen aus der Community ausgeschlossen.

Du musst eingeloggt sein im Kommentare zu schreiben